Gassi gehen ist doof

Ich liebe meinen Mops Emil über alles. Aber ich muss zugeben, manchmal ödet mich Gassi gehen richtig dolle an. Am schlimmsten ist es, wenn es draußen regnet oder kalt ist. (Grauenvolle Mischung ist die Kombination aus beidem)
Aber er ist nun mal ein Hund und muss raus an die frische Luft. Und das ist auch gut so, denn er rettet mir damit recht oft den Tag. Denn, einmal an der frischen Luft gewesen, fühlt man sich auch gleich viel besser. Man ist wieder klar im Kopf, hat sich bewegt und fühlt sich ausgelassener. Das ist wie mit dem Schweinehund vor dem Sport.
Oft laufe ich die gleiche Route mit Emil, aber damit ist jetzt Schluss. Denn wie sagte meine Schwester so schön: „Immer den gleichen Weg zu laufen, das ist für den Hund, wie wenn du den selben Fernsehfilm jeden Tag auf’s Neue anschaust.“ Irgendwann irgendwie langweilig. Damit hat sie wirklich recht. Es ist ja schließlich auch für das Herrchen der immer gleiche Film, welcher sich dort in Wald oder Parks jedes Mal aufs Neue abspielt.
Warum nicht öfter mal Abwechslung ins Spiel bzw. in das Fernsehprogramm bringen.
Samstag habe ich Emil das Staatsbad gezeigt. Ein traumhaft schöner Ort für Hochzeiten, Kaffeeklatschs, Picknicks und Spaziergänge. Wir waren nicht zum ersten Mal dort. Aber die wirklich guten Filme, die kann man bekanntlich getrost mehrere Male ansehen.

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